Landwirtschaftskammer startet Kampagne „Empfohlenes Hofcafé“

Gastronomische Angebote auf Bauern- und Winzerhöfen haben eine lange Tradition. Bekannt sind vor allem Angebote von Winzerfamilien, die in den Weinbauregionen - sei es als Straußwirtschaft oder Gutsausschank - selbsterzeugte Weine ausschenken und dazu kleine Speisen reichen. Gäste der Winzer wissen die bäuerliche und authentische Gastfreundschaft, die sie dort antreffen, sehr zu schätzen.

Diese Angebote sind zweifelsohne ein wichtiges und sympathisches Kulturgut von Rheinland-Pfalz. Jetzt gibt es eine neue Kampagne der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, mit der sie auf Hofcafés aufmerksam macht.

Um ihren landwirtschaftlichen Betrieb zu erhalten, gehen viele Höfe neue Wege. Oft sind es vor allem die Bäuerinnen, die neue Serviceangebote und Absatzwege entwickeln, so auch Hofcafés. Nicht nur die traditionell gebackenen, liebevoll dekorierten Kuchen, Torten und die sonstigen Speisen und Getränke, die es dort gibt, sind etwas Besonderes. Auch das Ambiente im Innen- und Außenbereich der Betriebe, die spürbare Anbindung an einen Bauern- oder Winzerhof und die authentische Gastfreundschaft sind einzigartig. Dies alles lässt sich mit dem Begriff „Hofcafé“ umschreiben, wobei die Angebote je nach Betrieb, seinen Produkten und den örtlichen Gegebenheiten sehr individuell sein können.

Nun gibt es ein Bewertungssystem „Empfohlenes Hofcafé“ der Landwirtschaftskammer, welches sich an den Qualitätserwartungen der Gäste orientiert, dabei aber auch der Individualität der Betriebe Rechnung trägt. Denn genau das ist es, was die Gäste wollen. Zentrales Kriterium ist, dass ein Hofcafé mit einem landwirtschaftlichen Betrieb verbunden ist - sei es ein Bauernhof, ein Weingut oder ein Forstbetrieb. Zudem muss ein Familienmitglied regelmäßig im Hofcafé präsent sein und mit den Gästen im Kontakt stehen. Eine Selbstverständlichkeit ist, dass die Kuchen selbst, traditionell gebacken werden und sich damit von typischer Konditorware unterscheiden. Es muss mindestens ein herzhaftes Gericht geben und das Angebot ist einer Speisekarte oder einem Speisenaushang zu entnehmen. Die Öffnungszeiten werden verlässlich kommuniziert. 

Der Hygienestatus im Betrieb wird indirekt durch die Möglichkeit - Einsicht in Hygieneprotokolle der Lebensmittelüberwachung zu nehmen - beurteilt. Zuletzt wird das Angebot aus der Perspektive des Gastes begutachtet. Es muss stimmig sein und die teilnehmenden Betriebe werden durch Hinweise in ihren Qualitätsbemühungen unterstützt. Damit soll das Zeichen dem Verbraucher eine Orientierung bieten, hofgastronomische Angebote im ländlichen Raum zu finden. Es sollen nicht nur sogenannte „Leuchtturmbetriebe“ ausgezeichnet werden, sondern Betriebe, die sich für einen Besuch auf dem Land und eine Einkehr empfehlen. 

Eine Übersicht aller ausgezeichneten Betriebe finden Sie hier: >>>

 

Nachfolgend tolle Kuchenrezepte unserer Hofcafés

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