Ran an die Beere – die Zeit ist reif!

Sie sind süß, rot und gesund: Erdbeeren. Am besten schmecken die Früchte aus dem eigenen Garten. Wer selbst keine Möglichkeit hat, sie anzubauen, dem kann geholfen werden. Denn zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe in Rheinland-Pfalz bieten die leckeren Früchtchen direkt auf ihren Höfen, auf Wochenmärkten, in Verkaufsständen oder zum selbst Pflücken auf Feldern an. Die Zeit ist reif! Nichts wie ran die Beere!

Die achtjährige Mia strahlt: „Endlich gibt’s wieder Erdbeeren. Die liebe ich!“ Zwar hatte sie schon vor ein paar Monaten ein paar Früchte aus dem Supermarkt probiert. Überzeugt hatten die sie jedoch nicht. „Aber die Erdbeeren jetzt sind so lecker. Die könnte ich den ganzen Tag essen.“ Wie Mia geht es vielen. 275.000 Tonnen Erdbeeren essen die Deutschen pro Jahr. 60 Prozent davon kommen aus deutschem Anbau. Knapp 14.500 Hektar beträgt die Anbaufläche in Deutschland. 600 Hektar sind es in Rheinland-Pfalz.

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Erdbeere ist aber nicht gleich Erdbeere. „Es gibt mehr als 1.000 verschiedene Sorten. Die Früchte unterscheiden sich in Aussehen, Geschmack und Wuchsverhalten“, weiß Jennifer Pütz von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz. Einer der rheinland-pfälzischen Betriebe, der frische Erdbeeren anbietet, ist der Herolder Bauernhof der Familie Gemmer. Betriebsleiter David Gemmer verrät, was, worauf beim Selbstpflücken zu achten ist: „Die Erdbeeren sollten schön rot, also vollreif sein und keine Druckstellen haben. Außerdem ist es besser, sie mit Stiel zu pflücken, um die empfindlichen Beeren nicht zu verletzen“. Und warum sollte man Erdbeeren aus der Region kaufen? „Da weiß man, was man hat“, sagt Gemmer. „Der Kunde kennt seinen Erzeuger und kann sich sicher sein, dass die Früchte noch vor wenigen Stunden auf dem Feld waren.“Als kleinen Tipp für den Anbau im eigenen Garten oder Balkon gibt der Profi mit: „Die Erdbeeren lieben die Sonne, aber auch Wasser ist wichtig, besonders in der Blütezeit und Fruchtentwicklung. Aber bitte immer nur von unten gießen.“ 

Süße und pikante Rezeptvarianten
Wenn es die Erdbeeren bis in die Küche schaffen und nicht schon vorher vernascht wurden, sollte man sie am besten ungewaschen und abgedeckt in den Kühlschrank stellen. So behalten sie am längsten ihr Aroma, informiert die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse. Wäscht man die Früchte, dann nicht unter fließendem Wasser, sondern in einer mit Wasser gefüllten Schüssel. Das schont die Oberfläche, und das Aroma wird nicht ausgeschwemmt.
Wer Erdbeeren nicht einfach als leckeres Obst genießen, sondern mit anderen Lebensmitteln kombinieren möchte, dem stehen viele Möglichkeiten offen. Klassisch eignet sich die Erdbeere als Dessert in Form von Eis, Kuchen und Torte, Mousse oder als Begleitung zum Pudding. Aber auch pikante Varianten sind möglich. Erdbeeren harmonieren hervorragend mit Pfeffer, Kardamom und Basilikum und werten sommerliche zum Beispiel mit Geflügel auf. Und dazu passt natürlich eine fruchtige Erdbeerbowle.
Noch bis August haben die Früchte Saison. Also, nichts wie hin zu Erzeugern in der Nähe. Zu finden sind diese hier

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